Scholven 2 – flexible Energie für die Zukunft
Scholven verändert sich weiter. Wo früher Kohlekraftwerksstrukturen das Bild geprägt haben, entstehen Schritt für Schritt neue Möglichkeiten für moderne Energieinfrastruktur. Mit Scholven 2 plant Uniper am Standort Gelsenkirchen-Scholven ein neues Gas- und Dampfturbinenkraftwerk. Es soll flexibel Strom erzeugen können und als H₂-ready ausgelegt worden. Das heißt: Die Anlage soll zunächst mit Erdgas betrieben werden, aber technisch so vorbereitet sein, dass später auch Wasserstoff genutzt werden kann.
Warum ist das wichtig? Unser Energiesystem verändert sich. Strom aus Wind und Sonne spielt eine immer größere Rolle, steht aber nicht zu jeder Zeit in gleicher Menge zur Verfügung. Deshalb braucht es flexible Anlagen, die dann Strom bereitstellen können, wenn zusätzliche Leistung gebraucht wird. Scholven 2 soll genau hier ansetzen: als geplantes Kraftwerk, das Versorgungssicherheit unterstützt und gleichzeitig eine Perspektive für eine wasserstofffähige Energieversorgung eröffnet.
Für den Standort Scholven ist Scholven 2 Teil einer größeren Entwicklung. Rückbauarbeiten schaffen freie Flächen, bestehende Infrastruktur bleibt nutzbar, und neue Projekte können auf der industriellen Erfahrung des Standorts aufbauen. So wird aus dem früheren Kohlekraftwerksstandort Schritt für Schritt ein moderner Energie- und Industriestandort. Scholven 2 ist dabei kein isoliertes Einzelprojekt, sondern ein möglicher Baustein dieser langfristigen Transformation.
Die weitere Umsetzung hängt von den Genehmigungsverfahren, dem regulatorischen Rahmen und den vorgesehenen Ausschreibungen für neue Kraftwerkskapazitäten ab.
Alle Fakten auf einen Blick

Fragen und Antworten
Pressemitteilung
Phasen
Stellen Sie hier Ihre Fragen
0 Fragen
Filter
Gesamtanzahl der Beiträge: 0Keine Werte verfügbar.

